| Schweden liegt im sogenannten "Wodka-Gürtel" der sich von Norwegen im Westen über Finnland nach Russland im Osten erstreckt. Die Trinkgewohnheiten im Wodka-Gürtel sind recht grotesk neben kontinentalen Maßstäben. Obwohl der Totalkonsum in Schweden unter dem europäischen Durchschnitt liegt; doch dieser beschränkt sich auf nur 2 Tage der Woche: Freitag und Samstag. Dies trifft besonders für die ländlichen Gegenden zu. Dort haben sich die kontinentalen Trinkgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten manifestiert. Die Anti-Alkohol Lobby Schwedens sieht dies mit beträchtlicher Besorgnis. Ein ansehnlicher Teil dieser Interessengruppe sitzt im Parlament. Die Folge sind schwer lastende Besteuerung und eine Menge Gesetze. Der AlkoholverkaufIn Schweden kann Alkohol in allen Bars, Restaurants, Night-Clubs und Discos, die eine Alkohollizenz besitzen, erworben werden. Wichtig zu beachten ist, dass nicht alle Einrichtungen eine vollständige Lizenz besitzen. Einigen ist es nur erlaubt Bier und Wein auszuschenken. Andernfalls muss man die staatseigenen Alkoholläden " Systembolaget" besuchen. Es gibt eine Menge dieser Läden und man erkennt sie leicht an ihrem grünen Logo. Eine grosse Auswahl an Bieren, Weinen, Champagnern, Alkohol aller Arten und aller Preisklassen sowie alkoholfreie Getränke wie Bier, Wasser und Wein sind dort verfügbar. Diese Regeln gelten
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Die ÖffnungszeitenMontags bis Freitags 9.30h bis 18.00h, Samstags 10.00h bis 15.00h. Einige Läden in Stockholm und Göteborg schliessen erst um 19.00h. An Sonn- und Feiertagen ist geschlossen. Die PreiseDie Ladenpreise sind fast unverschämt teuer gemessen an deutschem Standard. Dies infolge der hohen Besteuerung, welche die Leute vom Trinken abhalten soll. Nur die erstklassigen Weine sind europaweit gesehen preiswerter in Schweden. So kostet eine Flasche Chateau Margaux von SEK 1985 4299 - ein echtes Schnäppchen. Ein Schoppen Bier kostet ungefähr SEK 13 , eine Flasche Tafelwein um die SEK 70 und eine Flasche mit Scotch SEK 249 . Falls das zu teuer ist, kaufen Sie besser daheim ein und bringen ihren eigenen Vorrat mit. Die neue Regeln sind rech liberal - alles was man tragen kann und noch bisschen mehr. |
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